Feinstaub: Holzenergiebranche hat Hausaufgaben gemacht

07.09.2016 |  Von  |  Betriebseinrichtung, News
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Feinstaub: Holzenergiebranche hat Hausaufgaben gemacht
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Seit 2007 sind Holzfeuerungen grösser als 500 kW Leistung mit Partikelabscheider („Feinstaubfilter“) auszurüsten. Neue Anlagen benötigen die Feinstaubfilter sofort. Ältere Anlagen, die vor 2007 in Betrieb genommen wurden, haben eine Frist zur Nachrüstung bis spätestens 2017.

Schon jetzt zeigt sich, was unserer Luft und unseren Lungen durch diese Massnahme erspart bleibt.

Holzenergiebranche setzt Massnahmen um

Im Jahr 2007 beschloss der Bundesrat tiefere Feinstaub-Grenzwerte für grössere Holzfeuerungen, damit die stetige Zunahme der Holzenergienutzung nicht zu einer erhöhten Luftbelastung führt. Die Holzenergiebranche hat diese grosse Herausforderung angenommen und, wie sich bereits jetzt zeigt, ihre „Hausaufgaben“ gemacht.

Neue Anlagen mussten ab 2007 von Beginn weg mit Partikelabscheidern ausgerüstet werden. Betroffen waren auch über 800 Anlagen grösser als 500 kW Leistung, welche vor 2007 erstellt und in Betrieb genommen wurden.

Eine Branchenumfrage ergab, dass bereits ein Jahr vor Ablauf der Sanierungsfrist die meisten dieser Anlagen über einen Partikelabscheider verfügen. Damit konnte die früher jedes Jahr in die Luft emittierte Feinstaubmenge von umgerechnet rund 1100 Containern (800 l) auf unter 100 Container gesenkt werden.

Das sind jährlich über 650 Tonnen Feinstaub, welche der Atmosphäre und unseren Lungen erspart bleiben und stattdessen den Weg in ordentliche Deponien nehmen. „Damit ist Klimaschutz auch ohne Nebenwirkungen möglich“, kommentiert Andreas Keel, Geschäftsführer von Holzenergie Schweiz, die erfreuliche Bilanz.


Aschecontainer, Münchwilen (Bild: © Holzenergie Schweiz)

Aschecontainer, Münchwilen (Bild: © Holzenergie Schweiz)


Dienstleistungen von Holzenergie Schweiz

Der Dachverband Holzenergie Schweiz verfügt über profunde Kenntnisse der Holzenergienutzung sowie des Anlagenparks und bietet folgende Dienstleistungen an:

  • allgemeine Informationen und Auskünfte
  • Vorgehensberatung bei Holzenergieprojekten
  • Projektentwicklung („von der Idee zur Kilowattstunde“)
  • Vermittlung umfassender Kenntnisse bezüglich des bestehenden Anlagenparks
  • Holzschnitzelanalysen
  • Contracting-Ausschreibungen
  • Zweitmeinungen
  • Vorträge und Informationsveranstaltungen
  • Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen
  • Expertisen
  • Vertragswesen (Wärmelieferverträge, Schnitzellieferverträge)
  • Potenzialstudien

 

Artikel von: Holzenergie Schweiz
Artikelbild: © Holzenergie Schweiz

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