hotelleriesuisse fördert intelligente Küchenlüftungen in Hotels

07.11.2015 |  Von  |  Betriebseinrichtung
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hotelleriesuisse fördert intelligente Küchenlüftungen in Hotels
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In grösseren Hotelbetrieben zählen die Lüftungen in Küchen zu den energieintensivsten Anlagen. Das Förderprogramm „Küchenlüftung“ von hotelleriesuisse ermöglicht es Hoteliers, ihre Grossküchen energieeffizient lüften und ihren Stromverbrauch um mindestens 50 Prozent reduzieren.

Durchschnittlich ein Viertel der Stromkosten fallen bei Hotels in den Grossküchen an. Ein grosses Sparpotenzial besteht insbesondere bei den Lüftungen. Meist sind diese mit einer Zweistufenschaltung ausgerüstet. Sie wird entweder manuell oder mit einer Zeitschaltuhr bedient. Das hat zur Folge, dass sie während den Betriebszeiten auf der höchsten Stufe laufen, aber auch bei geringer Entwicklung von Hitze Dampf oder Rauch unnötig Strom verbrauchen.


Durchschnittlich ein Viertel der Stromkosten fallen bei Hotels in den Grossküchen an. (Bild: wavebreakmedia – Shutterstock.com)

Durchschnittlich ein Viertel der Stromkosten fallen bei Hotels in den Grossküchen an. (Bild: wavebreakmedia – Shutterstock.com)


Genau hier setzt das Förderprogramm «Küchenlüftung» von hotelleriesuisse an. Durch den Einbau von Sensoren in den Lüftungsanlagen lässt sich die Stärke des Luftwechsels nach Bedarf automatisch und energieeffizient steuern. Dadurch können Hotelbetriebe den Stromverbrauch in ihrer Grossküche um mindestens 50 Prozent senken.

In Zusammenarbeit mit den Umsetzungspartnern Alteno AG und BKW Energie AG sowie dem Förderprogramm ProKilowatt unter der Leitung des Bundesamts für Energie unterstützt hotelleriesuisse Hoteliers bei der Nachrüstung zur intelligenten Küchenlüftung.

Die durchschnittliche Investition für eine bedarfsgerechte Steuerung beträgt rund 20 000 Franken. Teilnehmende Hotels erhalten einen einmaligen Förderbeitrag von 6000 Franken sowie eine professionelle Energieberatung.

Das Programm hat eine Laufzeit von drei Jahren und deckt die Hotelbranche auf nationaler Ebene ab. Es wird erwartet, dass sich mit diesem Programm rund 35 GWh Energie einsparen lassen und Investitionen von 2 Mio. Franken ausgelöst werden können.

 

Artikel von:  hotelleriesuisse
Artikelbild: © MilaCroft – Shutterstock.com

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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