Mobile Arbeitsbühnen und Gerüste

16.10.2014 |  Von  |  Betriebseinrichtung, Maschinen
Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Mobile Arbeitsbühnen und Gerüste
5 (100%)
1 Bewertung(en)

Während bei Bau- und Sanierungsarbeiten an Gebäuden in aller Regel feste Gerüste zum Einsatz kommen, rüsten sich viele Unternehmen auch mit mobilen Arbeitsbühnen und Gerüsten aus. Die Gründe dafür sind recht unterschiedlich. Entweder werden laufende Reparatur-, Renovierungs- und Kontrollarbeiten an betrieblichen Gebäuden und Anlagen in Eigenregie vorgenommen oder die mobilen Arbeitsbühnen und Gerüste gehören zum „Handwerkszeug“ für die Erfüllung der Aufgaben des Unternehmens.

Eine Vielfalt unterschiedlicher Modelle prägt heute den Markt der Arbeitsbühnen und Gerüste, bei denen die mobilen Varianten durchaus mit zu den beliebtesten gehören. Schon wegen ihrer Wendigkeit und funktionalen Vielfalt. Was bei der kleinen Arbeitsbühne auf Rollen beginnt, endet bei den Arbeitsbühnen auf einem selbstfahrenden Chassis noch längst nicht.

Vorbild Klappbock

Historisches Vorbild für die mobilen Arbeitsbühnen war der klassische Klappbock. Zwei davon mit ein paar stabilen Brettern überbrückt ergaben eine praktische Arbeitsbrücke, auf der man sich an grösseren Flächen bewegen und arbeiten konnte. Mittlerweile gibt es für den kleineren Einsatz auch Multifunktionsleitern, die auch zur kleinen Arbeitsplattform umgestaltet werden können. Aber auch die alte Technik hat längst nicht ausgedient.

Die professionelle Form der mobilen Arbeitsbühne wird meist elektrisch betrieben und lässt sich in zumindest zwei Dimensionen bewegen. Üblich ist jedoch die dreidimensionale Beweglichkeit. Die mobile Arbeitsbühne befindet sich entweder auf manuell angetriebenen Rollen oder gar als Aufbau auf einem Fahrzeug. Damit lassen sich diese Arbeitsbühnen sehr vielseitig einsetzen und bieten gerade in höheren Hallen und bei Fassadenarbeiten gute Arbeitsmöglichkeiten.

Gerüste auf Rollen

Was zunächst abenteuerlich klingt, stellt sich als komfortabel und funktional heraus. Die Gerüste auf Rollen erlauben ein komfortables Arbeiten an räumlich unterschiedlichen Flächen und lassen sich recht einfach aufbauen. Dabei sind die Rollen so ausgeführt, dass sie natürlich feststellbar sind, so dass das Rollgerüst wirklich sicher steht. Geeignet sind die fahrbaren Gerüste beispielsweise für Renovierungsarbeiten und Sanierungsarbeiten im Lager bei laufendem Betrieb. Dann müssen nicht ganze Fronten eingerüstet werden. Auch wenn beispielsweise an Dachkonstruktionen gearbeitet wird, kann das Fahrgerüst eine praktische Hilfe sein, da es nicht zwingend an der Wand verankert werden muss. So kann es bis zu einer bestimmten Höhe auch frei stehend genutzt werden.

Vorteil der mobilen Arbeitsbühnen und Gerüste ist vor allem die Beweglichkeit, die ein fortschreitendes Arbeiten auch ohne die Errichtung einer vollständigen Einrüstung erlaubt. Das ist immer dann praktisch, wenn nur kleinere Gebäudeabschnitte saniert oder an punktuellen Stellen Wartungs- und Reparaturarbeiten erforderlich sind, für die sich die Errichtung eines festen Gerüstes nicht lohnt.

 

Oberstes Bild: © Federico Rostagno – Shutterstock.com

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.


Ihr Kommentar zu:

Mobile Arbeitsbühnen und Gerüste

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.