Neue Mitarbeiter gut einarbeiten

06.12.2014 |  Von  |  Allgemein
Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Neue Mitarbeiter gut einarbeiten
Jetzt bewerten!

Ein neuer Mitarbeiter im Unternehmen sieht sich zunächst vielen Unsicherheiten ausgesetzt. Damit er nicht sofort abgeschreckt den Mut verliert, ist es wichtig ihn so einfach wie möglich in den Arbeitsablauf zu integrieren. Bei der Einarbeitung sollten einige Aspekte berücksichtig werden.

Orientierungshilfe für den Einarbeitungsplan



Ein Einarbeitungsplan ist eine grosse Hilfe, sollte aber neben der Kurzbeschreibung der Tätigkeit auch direkt mögliche Meilensteine beinhalten. Wichtig ist ausserdem, dass Angaben über die zu durchlaufenden Abteilungen und Personen, die die Einarbeitung unterstützen, festgeschrieben sind. Die Checkliste wird durch definierte Ziele und vorhandene Kenntnisse abgerundet, mit denen sowohl Mitarbeiter als auch Vorgesetzte arbeiten können.

Ergänzungen können natürlich auch im Nachhinein hinzugefügt werden, sowie ein Bewertungsbogen, der es ermöglicht den Fortschritt zu verfolgen. Wertschätzung ist dabei von allein Seiten eine unbedingt notwendige Haltung. Der regelmässige Austausch im Dialog führt ausserdem dazu, dass die Einarbeitungsphase erleichtert wird.

Die grösste Hürde: Der erste Tag

Im Idealfall sollte der Chef den neuen Mitarbeiter am ersten Tag freundlich begrüssen und den Rest des Tages begleiten. Die Vorstellung der Arbeitsgruppe und die Besichtigung des Betriebs sind gute Möglichkeiten. Ausserderm hilft es dem Neueinsteiger sicherlich erst einmal Grundsätzliches über das Unternehmen zu erfahren und dabei auch offene Fragen zu klären.



Eine Liste der Aufgaben, die der neue Mitarbeiter zu erledigen hat, eine detaillierte Beschreibung des Arbeitsplatzes sowie die Erläuterung der allgemeinen Umgangsformen im Unternehmen dürfen nicht vergessen werden. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, den neuen Kollegen nicht direkt zu überfordern. Es sollte genügend Zeit eingeräumt werden, um die ersten Eindrücke zu verarbeiten und sich mit die Umgebung vertraut zu machen.

In den nächsten Tagen und Woche stehen die eigentliche Einarbeitung und die Vermittlung stellenbezogenen Wissens auf dem Plan. Klares Ziel ist, dass der neue Mitarbeiter Sinn und Zweck seiner Aufgaben und die konkreten Erwartungen an ihn als Teil der Unternehmensleistung versteht und verinnerlicht. Die Einarbeitungsphase muss natürlich kontrolliert stattfinden, wobei der Mitarbeiter sich nicht überwacht fühlen darf. Vielmehr soll sich das Gefühl der Bindung zum Unternehmen entwickeln und eine Identifikation mit Tätigkeit und Arbeitsplatz entstehen.

In dieser Phase ist es besonders wichtig, dass neben genügend Schulungs- und Informationsmaterial auch Vorgesetzte und Kollegen immer unterstützend zur Seite stehen. Ist die Person, die die Stelle vorher besetzt hatte, noch im Betrieb, kann diese vor allem bei der Vermittlung von Wissen zur Verfügung stehen.





Die besondere Herausforderung des ersten Arbeitstages gelingt am besten, wenn alle wichtigen Informationen vorliegen und Unterstützung vom Team gewährleistet ist. (Bild: Stokkete / Shutterstock.com)

Die besondere Herausforderung des ersten Arbeitstages gelingt am besten, wenn alle wichtigen Informationen vorliegen und Unterstützung vom Team gewährleistet ist. (Bild: Stokkete / Shutterstock.com)

Es ist wichtig, dass der neue Mitarbeiter während der gesamten Phase immer wieder Feedback erhält und dass er seine neuen Aufgaben nach und nach übernehmen kann. Denn tritt erst Überforderung ein, kann die schnell dazu führen, dass Motivation und Arbeitsleistung sinken. Ein massvolles Feedback zum Verhalten am Arbeitsplatz und der Arbeitsleistung, machen zufriedenstellende Arbeitsergebnisse und eine gute Integration ins Team möglich.

Eine sinnvolle Möglichkeit kann es sein, dem Mitarbeiter zumindest eine Zeit lang einen Kollegen zur Verfügung zu stellen, der als Pate während der Einarbeitungszeit fungiert. Dieser konkrete Ansprechpartner kann bei Fragen und Problemen zur Seite stehen, ohne als Vorgesetzter aufzutreten. Ein solcher Mentor kann ausserdem zu einer schnelleren und einfacheren Integration des Kollegen ins Team beitragen. Trotzdem bleibt die Integration ein langfristiger Prozess, der auch nach einigen Monaten noch nicht abgeschlossen ist.

Unbedingt notwendig für eine gute Integration ins Team ist, dass alle Kollegen frühzeitig informiert werden, dass ein neuer Mitarbeiter eingestellt wird und über dessen Aufgaben im Team und Qualifikation in Kenntnis gesetzt werden. So wird gewährleistet, dass der vollständigen Integration weder Missverständnisse noch eventuelle Vorurteile entgegenstehen. Davon profitieren zuletzt alle Mitarbeiter und das gesamte Unternehmen, wenn der Berufsalltag im Einvernehmen und gutem Miteinander gemeistert werden kann.



 

Oberstes Bild: © Alexander Raths – Shutterstock.com

Über Agentur belmedia

Die Agentur belmedia GmbH beliefert die Leserschaft täglich mit interessanten News, spannenden Themen und tollen Tipps aus den unterschiedlichsten Bereichen. Nahezu jedes Themengebiet deckt die Agentur belmedia mit ihren Online-Portalen ab. Wofür wir das machen? Damit Sie stets gut informiert sind – ob im beruflichen oder privaten Alltag!


Ihr Kommentar zu:

Neue Mitarbeiter gut einarbeiten

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.