Schrauben wie ein Profi – das sollte in die heimische Kfz-Werkstatt

11.07.2017 |  Von  |  Betriebseinrichtung
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Schrauben wie ein Profi – das sollte in die heimische Kfz-Werkstatt
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Auch wenn die Fahrzeuge immer moderner und technisierter werden, ist das Schrauben am eigenen Fahrzeug immer noch eines der beliebtesten Hobbies echter Auto-Enthusiasten. Ob aus Kostengründen, Spass am Schrauben oder einfach um einen Gegenpol zu täglichen Job zu finden – Schrauben ist immer noch in.

Natürlich haben sich mit den verbesserten und technisch raffinierter aufgestellten Pkw auch die Anforderungen an die heimische Kfz-Werkstatt verändert.

Aber gut ist: manche Dinge ändern sich nie und so ist es nicht unbedingt nötig, auf Bestandswerkzeug oder bewährte Einrichtungsgegenstände zu verzichten. Mit dem Wissen darum, wie eine gute, professionelle Hobby-Schrauber-Werkstatt ausschauen soll, ist man in der Regel schon einen entscheidenden Schritt weiter, wenn es um die Ausstattung geht.

Worauf ist beim Einrichten der Hobby-Kfz Werkstatt zu achten?

Wer sich zuhause im Keller, der eigenen Garage oder einer kleinen Halle eine eigene Werkstatt für das Schrauben einrichten will, der muss vor allen Dingen eine Sache berücksichtigen. Es ist vor dem Kauf der teils teuren Werkzeuge wie auch Einrichtungsgegenstände zu überlegen, was wird gebraucht und was ist eher verzichtbar. Es soll nicht zwingend minimalistisch sein, aber es gibt Werkzeuge, die sind einfach verzichtbar und in der Anschaffung exorbitant teuer oder lassen sich bequem gegen kleine Gebühren ausleihen, wenn sie denn tatsächlich gebraucht werden sollten.

Qualitätswerkzeug oder Billigangebote?

Beim Werkzeug wie auch bei der Werkstatteinrichtung für Hobby-Schrauber gilt: wer superbillig kauft, der kauft in der Regel zweimal! Auch in der heimischen Kfz Werkstatt ist es wichtig zu beachten, dass die eingesetzten Werkzeuge gewissen Qualitätsansprüchen genügen müssen. Discounter, Baumärkte und selbst die sogenannten ‚1 Euro Läden‘ haben den Schrauber für sich entdeckt. Darum werden häufig – besonders im Frühjahr und Herbst – ganze Tool-Serien zu Spottpreisen angeboten. In den Sets ist dann all das enthalten, was den Schrauber glücklich machen soll. Doch ist das auch so?

Natürlich kann man als ambitionierter Schrauber Glück haben und ein preisgünstiges Set erstehen, das die Ansprüche erfüllt. Es wäre aber fatal, sofort bei der erstbesten Offerte zuzuschlagen. Nur wenn das Werkzeug hochwertig aufgestellt ist – da reicht oftmals die Fühlprobe, um Billigstprodukte von solide gefertigtem Werkzeug mit einer guten Haltbarkeit zu unterscheiden – wird man als Schrauber auch lange Freude am Tool haben.

Was nutzt es, wenn der Schraubendreher billig war und vielleicht beim Schrauben noch blinkt, wenn nach der Umdrehungen der Griff zerbricht? Zudem ist es wichtig darauf zu achten, dass es immer mehr an markenspezifischen Tools gibt. Musste früher nur auf metrisches oder zölliges Werkzeug geachtet werden – zum Beispiel bei Nüssen für Ratschen – so sind heute häufig Werkzeuge so ausgerichtet, dass nur sie kompatibel zum eigenen Pkw sind. Siehe zum Beispiel BMW.

Dort wurde der Torx-Schraubenkopf entwickelt – die Alternative zum Inbus Schraubenkopf. BMW wollte damit den Hobbyschraubern den Kampf ansagen und die BMW-Besitzer in die eigenen Vertragswerkstätten lotsen. Der Erfolg war der, dass die Schraubenart sich durchgesetzt hat und es entsprechend auch für kleines Geld passendes Werkzeug gibt.

Wird Spezialwerkzeug immer benötigt?

Diverse Hersteller von Fahrzeugen haben es sich quasi zu einer Art Sport gemacht, regelmässig benötigte Spezialwerkzeuge für das Schrauben zu wechseln. Welche das sind und wie man auch als Hobbyschrauber hervorragend damit umgehen kann, verrät dieser Ratgeber. Das Internet leistet hervorragende Arbeit dabei zu erfahren, welches Spezialwerkzeug lohnt und welches eher nicht. Über ebay lassen sich zudem auch bei teurerem Werkzeug hervorragend Schnäppchen machen.

Die Grundausstattung muss passen

Eine der häufigsten Arbeiten, die in der heimischen Werkstatt durchgeführten werden, ist das Wechseln der Räder. Gerade dabei sollte der Schrauber aber eben nicht mit dem handelsüblichen Schlüssel oder dem Radkreuz operieren, sondern hier darf es dann schon der Drehmomentschlüssel sein. So werden die Radmuttern ganz sicher nicht brechen.

Zudem hilft der Drehmomentschlüssel dabei feststellen, wann sitzt die Mutter. Wie sagt man so schön: nach fest kommt ab. Natürlich ist die Hebebühne extrem praktisch und erleichtert das Schrauben unter dem Pkw. Da diese Bühnen aber extrem viel an Platz wegnehmen und nicht eben Preisschnäppchen darstellen, sind sie eher verzichtbar. Hier reicht der solide Wagenheber, der mit den passenden Böcken ausgestattet ist, um den Wagen für Arbeiten am Unterboden zu fixieren.


Für die private Autowerkstatt braucht es die passende Ausrüstung. (Bild: chartphoto - shutterstock.com)

Für die private Autowerkstatt braucht es die passende Ausrüstung. (Bild: chartphoto – shutterstock.com)


Nur wer Werkzeuge gut lagert, wird lange daran Freude haben

Ein Bereich, der viel zu oft sträflich vernachlässigt wird, ist die Lagerung von Werkzeugen. Nicht nur, dass die passenden Werkzeugschränke, in denen nach Art des Werkzeugs sortiert wird, die Suche erleichtern, sie sorgen auch dafür, dass die Werkzeuge geschützt verwahrt werden. Alles hat seinen festen Platz, wird mit einem Griff gefunden und liegt dort sicher vor Feuchtigkeit geschützt. Auch Ersatzteile für den Pkw werden in den passenden Schränken gut aufbewahrt und sind dann, wenn sie benötigt werden, einsatzbereit.

 

Artikelbild: DedMityay – shutterstock.com

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