WC und Waschraum – der Blick hinter die Kulissen

06.11.2014 |  Von  |  Betriebseinrichtung
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WC und Waschraum – der Blick hinter die Kulissen
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Die Betriebseinrichtung hört bei Maschinen, Anlagen, Ausrüstungen, Werkzeugen, Verbrauchsmaterialien und Möbeln längst nicht auf. Zum Funktionieren eines Unternehmens gehören auch die Bereiche, die meist ungesehen bleiben. Gemeint sind hier Waschräume und Toiletten.

Wer solche Örtlichkeiten nutzt, erwartet auch im gewerblichen Umfeld eine hochwertige Ausstattung, die allerdings mehr leisten muss, als die „stillen Örtchen“ in den eigenen vier Wänden. Und weil das so ist, müssen für die betrieblichen Toilettenanlagen und Waschräume auch andere Antworten auf die üblichen Fragen nach dem Umfang und der Qualität der Ausstattung gegeben werden.

Mehr ist besser

An erster Stelle steht meist die Frage, wieviel Waschplätze und Toilettenanlagen eigentlich notwendig sind. Die Antwort auf diese Frage richtet sich danach, wie viele Beschäftigte Sie im Unternehmenssitz haben und wie viele Gäste und Besucher regelmässig zu erwarten sind. Als Regelzahl gilt für Toiletten mindestens 5 je 100 möglicher Nutzer. Bei Waschplätzen regelt sich das danach, wie viele Beschäftigte beispielsweise beim Schichtwechsel Waschmöglichkeiten benötigen. Für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe gelten natürlich andere Regeln. Mehr ist dabei natürlich immer besser.

Die Materialfrage – keine Ansichtssache

Waschplätze können aus Materialien wie Keramik, Glas, Mineralguss oder Porzellan bestehen. Auch beschichtete Metalle oder Edelstahl sind Materialien, die zu Waschbecken verarbeitet werden können. Letztere überzeugen mit der werthaltigen Optik genauso wie mit den pflegeleichten und fast unverwüstlichen Eigenschaften. Allerdings sehen Waschplätze aus Edelstahl nicht in jedem Umfeld ansprechend aus.

Dasselbe gilt für Urinale und WC-Becken. Auch hier können unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen. Die Entscheidung fällt hier immer zugunsten von Materialien aus, die den zu erwartenden Ansprüchen gerecht werden können und darüber hinaus mit einer ansprechenden Optik und einer guten Reinigung überzeugen.

Was sonst noch fehlt

Ist die Entscheidung für Waschbecken und Toilettenbecken gefallen, sind die Sanitärräume längst nicht fertig eingerichtet. Jetzt müssen noch Seifenspender, Spiegel, Toilettenpapierspender, Abfallkörbe und eventuell nassraumgeeignete Bodenmatten beschafft werden. Planen Sie mehrere Toiletten oder Waschplätze in einem Raum, gehören dazu auch Trennwände oder komplette Boxen für die einzelnen Toilettenplätze dazu. Automatische Raumbedufter können für einen ununterbrochen angenehmen Duft in den Sanitärräumen sorgen und auch für passende dekorative Accessoires ist in vielen Waschräumen und Toilettenanlagen immer mal wieder ein Plätzchen frei. Bedenken Sie dabei, dass der Eindruck von Ihrem Unternehmen nicht zuletzt auch von der Verfügbarkeit, Qualität und Sauberkeit der Waschplätze und Toiletten mitbestimmt wird.

 

Oberstes Bild: © Jarp2 – Shutterstock.com

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.


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