Wie Sie Ihr Ladengeschäft optimal einrichten

25.07.2017 |  Von  |  Betriebseinrichtung
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Wie Sie Ihr Ladengeschäft optimal einrichten
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Die gelungene Einrichtung des Ladengeschäftes ist kein Hexenwerk. Sie müssen nur wissen, welche Kniffe Sie anwenden können, um Ihren Verkaufsraum geschickt zu gestalten.

Dabei spielen die Ausnutzung der gesamten Fläche und die Anordnung von Raumelementen, ebenso wie die Warenpräsentation eine entscheidende Rolle.

Eine gelungene Ladengestaltung kann an wesentlichen Kriterien festgemacht werden: Die Kundschaft wird dadurch animiert, etwas zu kaufen. Genauso aber auch zu einem Wiederkommen. Damit diese Kriterien erfüllt werden, muss sich ein Kunde möglichst wohl fühlen, aber ebenfalls angelockt werden. Um diese Ziele zu erreichen, muss der Kunde durch den Laden geführt werden. Niemand möchte in einem beengten, langweilig und lieblos eingerichteten Geschäft einkaufen.

Erkennen Sie Ladenzonen ihres Geschäfts und gestalten Sie diese attraktiv

Damit Sie alle Anforderungen an Ihr Geschäft und an den Kunden erfüllen, sollten Sie die Ladeneinrichtung nach marketingstrategischen Gesichtspunkten ausrichten. Dazu ist es sinnvoll, einige Grundlagen zu beachten.

In jedem Geschäft gibt es verkaufsaktive Ladenzonen und Laufrichtungen. Diese gilt es zu nutzen, damit die Ware möglichst attraktiv präsentiert wird und den Kunden anspricht.

Grundsätzlich unterteilt sich der Geschäftsraum in folgende Bereiche:

  • Schaufenster
  • Eingangsbereich
  • Verkaufsfläche
  • Kassenbereich

Richten Sie Ladenzonen nach gewinnbringenden Kriterien aus

Damit sowohl Sie als auch Ihre Kundschaft sich wohl fühlen, können Sie sich auch an dieser Stelle nach klaren Kriterien richten.

Der Laden sollte so eingeteilt werden, dass er folgende Punkte erfüllt:

1. Übersichtlichkeit

Diese ist wichtig, damit der Kunde sich wohlfühlt und kann nur erfolgen, wenn er die Anordnung im Laden als überschaubar und verständlich erlebt.

2. Verkaufsfläche optimal ausnutzen

Sie als Händler sollten Ihre Waren umfassend anbieten können, ohne einen Verlust an Fläche zu erleiden.

3. Logische Wegführung

Eine solche sollte gewährleistet werden, damit die Überschaubarkeit für den Kunden gewährleistet wird. Warengruppen sollten dabei zusammenhängend angeordnet werden.

Gestalten Sie Schaufenster, Eingangsbereich und Verkaufsfläche umsatzfördernd

Die verschiedenen Zonen haben Ihre Berechtigung, denn Sie werden vom Kunden nacheinander und separat wahrgenommen.

Schaufenster

Dieses macht den ersten Eindruck Ihres Ladens, neben dem Ladenäusseren, aus. Ein gut eingerichtetes Schaufenster sollte Aufmerksamkeit erregen, Neugier wecken und generell Emotionen auslösen.

Gestalten Sie ihr Schaufenster sorgfältig und präsentieren Sie hier Ihre Waren in ihrer Vielfalt. Das Schaufenster sollte einen Ersteindruck des Gesamtsortiments des Ladens verschaffen. Heben Sie Eyecatcher mit Licht hervor und tauschen Sie Ihre Schaufensterdekoration regelmässig, das heisst etwa alle vier Wochen, aus. Beziehen Sie dabei auch saisonale Dekorationselemente mit ein.


Ein Schaufenster sollte Emotionen wecken. (Bild: kikovic - shutterstock.com)

Ein Schaufenster sollte Emotionen wecken. (Bild: kikovic – shutterstock.com)


Eingangsbereich

Der Eingangsbereich ist neben dem Schaufenster das Aushängeschild Ihres Ladengeschäfts. Diesen sollten Sie deshalb ansprechend und einladend gestalten, etwa, indem Sie Pflanzen zu beiden Seiten hin aufstellen. Dabei ist es wichtig, nichts, was den Weg versperren könnte, dort unterzubringen.

Verkaufsfläche

Die Fläche für den Verkauf gestalten Sie übersichtlich, indem Sie diesen Raum noch einmal aufteilen. Dazu können Sie Warengruppen so anordnen, dass diese als solche wahrgenommen werden.

Wichtig ist auch, dass Sie die Gänge entsprechend der Grösse des Ladens anlegen und auf keinen Fall zu eng gestalten. Regale für den Wandbereich sind in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Warengruppen zu bekommen.

Hängearme können Taschen oder Gürtel zum Beispiel besser zur Schau stellen als es ein Standardregal mit Böden vollbringt. Wenn Sie ein hohes Wanddisplay am Ende Ihres Geschäftsraumes aufbauen, können Sie mit diesem eine Zugwirkung in den hinteren Ladenbereich erzielen.

Aber auch die Mitte Ihres Verkaufsraumes sollten Sie ausnutzen, indem Sie hier zum Beispiel Gondeln aufstellen. Diese gibt es in unterschiedlichen Variationen, wie zum Beispiel als T-Gondel, je nach Platz und Sortiment haben Sie hier eine grosse Auswahl.

Kassenbereich

Dieser Bereich ist für Kunden ein zentraler Punkt im Geschäft. In dieser Zone finden besonders häufig Impulskäufe statt. Deshalb ist dieser Bereich besonders für Aktionsware und Zweitplatzierungen Ihrer Topartikel geeignet.

Eine ansprechende Verkaufstheke macht die Kassenzone zusätzlich interessant. Wenn Sie hier eine attraktive Kasse einsetzen möchten, können Sie auf ein modernes Kassensystem für den Einzelhandel zurückgreifen.

Nutzen Sie die Verkaufsfläche noch effizienter

Wenn Sie soweit sind, dass Sie Ihren Laden grundlegend gestaltet haben, können Sie die Verkaufsfläche noch effizienter nutzen, indem Sie Ihren Geschäftsraum nach verkaufsaktiven und verkaufsnegativen Ladenzonen einteilen und diese entsprechend betonen. Die verkaufsaktiven Flächen können Sie mit Waren bestücken, die besonders hohen Umsatz bringen.

Verkaufsnegative Flächen werden hingegen in das rechte Licht gerückt, indem Sie, wortwörtlich, Beleuchtungsquellen darauf richten oder sie farbig betonen, dort besondere Dekoration vornehmen oder Ruhezonen einbauen. Auf diese Theorie aufbauend richten Sie so am gewinnversprechendsten Ihre Warenpräsentation aus.

Verkaufsaktive Zonen

  • Eingangsbereich
  • Rechte Wandreihe
  • Kopfseiten von Gondeln
  • Kassenbereich
  • Gangbegrenzungen
  • Auflaufflächen bei Richtungswechseln

Verkaufsnegative Zonen

  • Linke Wandreihe
  • Eingangsbereich
  • Mittelgänge
  • Ecken
  • Dunkle Zonen
  • Bereiche um Aufzüge und Treppen

Nutzen Sie auch Zonen betreffend der Höhe aus. Dabei gilt die Sichtzone mit einer Höhe von 140 bis 180 cm als verkaufsstärkste Zone. Die Greifzone, die zwischen 60 und 140 cm cm liegt, gilt als zweitwichtigste Zone.

Fazit

Sie haben jetzt einen umfassenden Überblick darüber bekommen, wie Sie Ihr Ladengeschäft grundlegend in Zonen einteilen können und wie Sie Ihre Waren angemessen ausstellen können.

Dieser Überblick kann natürlich noch um Längen ergänzt und detaillierter betrachtet werden. Denken Sie auch daran, dass Ladeneinrichtung Ihnen und der Besuch dem Kunden Spass machen soll und diese Kriterien nicht grundsätzlich in Stein gemeisselt sind, sondern lassen Sie Raum für Ihre eigenen Ideen und Ihren eigenen kreativen Spielraum.

 

Artikelbild: pikselstock – shutterstock.com

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