Das Bett in verschiedenen Spielarten: Wie man sich bettet, so liegt man
von Agentur belmedia Publi-Artikel
Ein gutes Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Also etwa acht Stunden täglich. Im Auto werden hingegen nur circa 90 Minuten pro Tag verbracht. Was uns nicht daran hindert, wesentlich mehr für Anschaffung, Pflege und Unterhaltung des Autos als für ein Bett auszugeben. Generell ist auch keine grosse Investition nötig, um gesund zu liegen, ruhen oder schlafen.
Während Bequemlichkeit und Komfort des Möbelstückes, welches das Zentrum unserer Schlafzimmer bildet, meist durch die Matratze bestimmt wird, definiert das Bettgestell die Erscheinung und Optik des Raums.
Ausser bei akutem Platzmangel wird heutzutage selbst für den Singlehaushalt auf eine eher breitere Bettenvariante zurückgegriffen. Sogenannte „Doppelbetten“ kommen in genormten Grössen. Die kleinste Ausführung, mit einer Breite von 1,40 m, wird als „Queensize“ bezeichnet. Etwas geräumiger kommt das „französische Bett“ mit 1,60 m Breite daher. „Kingsize“-Betten gibt es in einer Breite von 1,80 m und sogar von 2 m, dann allerdings meist nicht mit einer durchgehenden Matratze.
Diverse Gestaltungsvarianten offerieren für jeden Geschmack eine Auswahl in jedem Preissegment. Schlichtes Design mit eingebautem Stauraum unterhalb der Liegefläche schafft einen wohlstrukturierten und aufgeräumten Schlafbereich. Nicht oder wenig vorhandener Platz im Schlafzimmer wird hier durch ansonsten ungenutzten Raum unterhalb des Bettes ausgeglichen.
Klassische Formen aus natürlichem Material wie Holz, in solider Verarbeitung und kombiniert mit passend abgestimmten Einrichtungselementen, schaffen im Schlafraum ein wohnliches Ambiente. Möbelhersteller bieten nahezu immer zum Bett passende Möbelstücke wie Nachttische oder Kleiderschränke an. Aber auch beim Kauf einzelner Möbel lässt sich mit ein wenig Geschmack und Geduld ein Zimmer gestalten, welches nicht nur einen gesunden und entspannenden Schlaf ermöglicht, sondern auch am Tag einen angenehmen Aufenhaltsort bietet.
Hochmodernes bis futuristisches Design gepaart mit minimalem zusätzlichem Interieur schafft eine geordnete Wohnstimmung: klare Linien ohne Schnörkel, auch gern kombiniert mit moderner Technik im und um das Schlafzimmer. Konzentration auf das Wesentliche. Wer eine solche schlichte oder sogar spartanische Ausstattung bevorzugt, fühlt sich eventuell auch mit einem Futonbett gut eingerichtet. Diese Form der Schlafstätte kommt ursprünglich aus Japan und besteht oft nur aus einer einfachen, auf dem Boden liegenden Matratze oder einem sehr einfachen Gestell mit einer Futonmatratze. Richtig stilecht wird der Futon mit dem „Matura“ genannten Kopfkissen und der als „Yogi“ bezeichneten Bettdecke.
Wer es romantisch oder sehr opulent mag, für den könnte ein Himmelbett die richtige Wahl sein. Von der Grösse her wie ein normales Bett, besitzt ein Himmelbett verlängerte Bettpfosten, die einen „Himmel“ aus Stoff und Vorhängen tragen – welche das Bett auch blickdicht abschirmen können. Schlafzimmern verleiht eine solche Schlafstelle eine besondere Atmosphäre, welche schon die französischen Könige zu schätzen wussten. Himmelbetten können von verspielt barock bis modern und schlicht in vielfältiger Gestalt erworben werden.
Ein Hochbett, dessen Liegefläche deutlich über dem Fussboden liegt und dadurch Stauraum oder sogar zusätzlichen Wohnraum schafft, ist eine gute Lösung für kleine und kleinste Wohnungen. Sehr beliebt sind Hochbetten in Kinderzimmern, wo Platz oft knapp ist. Hier kann unter dem Bett Spielzeug gelagert werden, es kann zusätzlicher Spielraum entstehen oder ein Schreibtisch unter dem Bett lässt ein kleines Büro erwachsen. In der Variante Etagenbett wird der Platz unter dem Bett für eine zweite Schlafstelle genutzt.
Wer es noch individueller mag, findet mit einem Wasserbett vielleicht sein persönliches Liegeparadies. Hier schafft eine mit Wasser gefüllte Matratze ein Bett mit besonderem Komfort. Wasserbetten werden von vielen Ärzten als medizinisch sinnvoll empfohlen. Zusätzlich bieten Wasserbetten meist die Möglichkeit, elektrisch beheizt zu werden.
Alles noch nicht individuell genug? Wie wäre es mit einer Hängematte? Platzsparend und schon auf den Schiffen der grossen Entdecker die bevorzugte Schlafgelegenheit!
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