Mit kleinen Tricks den Büroalltag verbessern

18.10.2014 |  Von  |  Büroeinrichtungen
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Mit kleinen Tricks den Büroalltag verbessern
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Die heutige Technik ist ohne Frage komfortabel und faszinierend, aber der Teufel steckt oft im Detail. Durch Kabelsalat, Kabelbrüche, das verschwundene Telefon oder ein überhitztes Notebook wird die Arbeit doch immer wieder unterbrochen. Aber oft ist es sehr einfach, den Büroalltag effizienter, lustiger und einfach besser zu gestalten.

Handys sind heute viel mehr als nur einfache Gegensprechanlagen, sie sind dazu fähig von der Telefonkonferenz bis zu Konzerten ein buntes Multimedia-Portfolio zu bieten – unter Einbezug visueller und akustischer Möglichkeiten. Ein leistungsstarker Lautsprecher, der in das kleine Gerät integriert ist, dient dazu. Dessen Leistung ist jedoch häufig nicht ausreichend, um Umgebungsgeräusche zu vermindern, die die akustische Sende- und Empfangsleistung eines Smartphones beeinträchtigen können.



Konferenzen über das Smartphone, bei denen man neben summenden Kopierern und Spülmaschine oder keuchenden Kaffeeautomaten steht, überfordern Mikrofone und Lautsprecher von Smartphones oft. Eine einfache, aber wirkungsvolle Massnahme ist es dann, das Telefon in einen sauberen und trockenen Plastikbecher zu stecken. Die konische Form des Bechers streut die Schallwellen zielgerichtet nach oben, genauso wie die einfallenden Schallwellen zum Mikrofon hin gesteuert werden. Somit verbessert sich die Sprachqualität sowohl beim Senden als auch beim Empfangen.

Diesen Effekt kann man mit dem Pappkern einer Küchenrolle und zwei Plastikbechern noch verstärken. Man schneidet in die Seite der Plastikbecher auf Höhe des Bodens ein rundes Loch und steckt den Pappkern dort hinein. Dann legt man die Becher flach auf den Tisch und schneidet in die Papprolle mittig einen Schlitz, in den das Telefon gesteckt wird. Was man erhält, ist die doppelte Leistung und eine nochmals verbesserte Empfangs- und Sprachqualität.

Kabel sind ein weiteres leidiges Thema in vielen Büros. Wenn man ein Lager für Kabel hat, sollten die Kabel niemals einfach zusammen in den Karton oder die Schublade geworfen werden. Gegen das so entstehende Wirrwarr ist der gordische Knoten ein Kinderspiel gewesen.

Es ist besser, jedes Kabel einzeln zu verpacken. Preiswerte Druckverschlussbeutel eigenen sich besonders gut dafür und lassen sich ausserdem noch beschriften. Pfennigfuchser können aber zu diesem Zweck ebenfalls Pappkerne von Küchenrollen heranziehen. Wenn man die Kabel auf nur einer Seite heraushängen lässt, können sie hingestellt werden und sparen so weiteren Platz.



Das funktioniert jedoch nur mit mittellangen Kabeln. Lange Kabel würden bei diesem Prozedere zu stark geknickt werden, was Kabelbruch zur Folge haben kann.



Gebrochene Kabel an Notebooks und Ladegeräten können sehr lästig sein. Direkt hinter dem Anschlussstecker, der die Verbindung zum Netzteil darstellt, befindet sich die Stelle, die am häufigsten bricht. Ein ausgedienter Kuli kann hier Abhilfe schaffen. Wenn man die Feder im Inneren des Stiftes direkt hinter die Klinke wickelt, stellt sie einen günstigen Knickschutz dar und richtet das Kabel immer in die richtige Richtung aus.

Stundenlanges und problemloses Arbeiten am Notebook wird oft davon gefolgt, dass das Gerät plötzlich einfach ausgeht.(Bild: Creativa Images / Shutterstock.com)

Stundenlanges und problemloses Arbeiten am Notebook wird oft davon gefolgt, dass das Gerät plötzlich einfach ausgeht.(Bild: Creativa Images / Shutterstock.com)

Stundenlanges und problemloses Arbeiten am Notebook wird oft davon gefolgt, dass das Gerät plötzlich einfach ausgeht. Häufig ist ein Wärmestau an der Unterseite die Ursache dafür. Oft geschieht dies bei älteren Geräten. Ein an Leistung verlierender Lüfter und Staub verursachen eine Überhitzung. Dieses Problem sollte schnell behoben werden und der Rechner sollte gekonnt instand gesetzt werden, aber eine temporäre Lösung können Eierkartons bieten.

Platziert man den Laptop auf einem grossen Eierkarton, kann die Wärme problemlos nach unten entweichen und kein Wärmestau wird gebildet. Das ist jedoch wirklich nur eine Notfalllösung. Für 60 bis 100 Franken ist die Standardreparatur zu bekommen, bei der nicht nur der Lüfter ausgetauscht wird, sondern auch das Gerät gereinigt wird.



Damit wird ein kritisches Thema angesprochen – die Reinigung von Notebooks. Es ist ein Rätsel, warum Notebook-Hersteller selbige noch nicht wartungs- und reinigungsfreundlich zu gestalten wissen. Die Tastatur eines Rechners stellt tatsächlich den unhygienischsten Punkt jedes Haushalts dar. Der einfachste Weg, dem entgegenzuwirken ist es, die Verschmutzung nicht entstehen zu lassen. Dazu kann eine dünne, aber dehnfähige Kunststofffolie dienen (bspw. Butterbrotcellophan), die die Tastatur abschirmt.

Doch Vorsicht! Sie sollten damit nicht den ganzen Rechner einwickeln, damit die Zu- und Abluft nicht gestört wird. Das führt wiederum zu einem Wärmestau, der in Verbindung mit dem Cellophan sogar einen Brandherd darstellen könnte. Es genügt, die Folie mit Klebestreifen über der Tastatur zu befestigen. Die Verwendbarkeit der Tastatur wird von der Transparenz und Dehnbarkeit der Folie sichergestellt. Krümel, Schuppen, Haare und Flüssigkeiten haben keine Chance mehr, in die Tastatur einzusickern.

Wenn die Tastatur schon verschmutzt ist, kann sie mithilfe von Post-its gereinigt werden. Einfach das Post-it mit der Klebeseite nach aussen falzen und dann zwischen die Tasten stecken. Der Schmutz bleibt daran kleben und man kann ihn ganz bequem im Papierkorb entsorgen. Vorsicht ist bei Staubsaugern und starkem Klebeband geboten – die Tasten lösen sich zu leicht aus der Tastatur heraus. Selbst, wenn man sie dann wiederfindet, sind sie sehr schwer wieder anzubringen und das strapaziert Geduld und Nerven.

Man kann also mit sehr einfachen Mitteln den Büroalltag angenehm gestalten. Tricks und Kniffe zu finden kann zu einer anregenden Beschäftigung werden. Die Zeit, die man darauf verwendet, macht man dabei im Anschluss auf jeden Fall wieder wett.



 

Oberstes Bild: © Stokkete – Shutterstock.com



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