Cloud-Computing fürs eigene Unternehmen – ja oder nein?

21.10.2014 |  Von  |  Allgemein
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Cloud-Computing fürs eigene Unternehmen – ja oder nein?
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Längst ist Cloud-Computing nicht mehr nur einigen wenigen Grosskonzernen vorbehalten, sondern kommt nun auch bei den Kleineren zum Einsatz. Trotzdem werden nach wie vor Aspekte wie Kosten und Sicherheit kritisch betrachtet.

Der folgende Artikel soll Ihnen verdeutlichen, dass diese Sorgen allerdings völlig unbegründet sind. Sie werden sehen, wie Sie ohne grosse Kosten mit vielen IT-Ressourcen erfolgreich auf eine Cloud-Umgebung umsteigen können und warum sich dieser Schritt lohnt.



Was ist Cloud-Computing und wozu benötige ich es?

Cloud-Computing beschreibt die Möglichkeit, bei einem anderen Unternehmen, nötige Rechenkapazität extern zu „mieten“, so dass das eigene Unternehmen diese nicht selbst bereitstellen muss. Am konkreten Beispiel bedeutet das, dass kein zusätzlicher Server für komplizierte Berechnungen angeschafft werden müssen, sondern dass ein externer Dienstleister diese Aufgabe für Sie übernehmen kann. Dazu dient der Begriff ausserdem analog als Beschreibung für die gemeinsam über das Internet stattfindende Bearbeitung von Dokumenten. Im Folgenden zählen wir Ihnen die wichtigsten Punkte auf, die Ihnen verdeutlichen, warum Cloud-Computing sinnvoll ist, wobei es noch mehr Vorteile gibt, die in dieser Liste nicht alle erfasst werden können.

– Zugriff von überall

Alle Daten können auf den Servern gespeichert werden, die mit dem Internet verbunden sind, was bedeutet, dass unabhängig vom eigenen Standort auf die gespeicherten Daten zugegriffen werden kann. Ihr Büro ist, wo Sie sind. Sie sitzen im Zug und haben einen interessanten Einfall, den Sie sofort mit den Projektmitarbeitern teilen möchten? Sie können mit dem Smartphone direkt auf die Dokumente zugreifen. Eine solche Flexibilität steigert die Kreativität und Produktivität der Arbeit.



– Nie mehr Datenverlust

Was auch passiert, durch das Speichern der Daten im Internet können Sie ruhig bleiben. Wurde das Notebook früher gestohlen und die Daten waren nicht dank eines Back-ups zusätzlich gesichert, sah es schlecht aus. Heute ist es zwar immer noch ärgerlich die Hardware zu verlieren, aber Sie können mit einem anderen oder dem neuen Gerät auf die im Internet gespeicherten Daten zugreifen und ohne Unterbrechung mit der Arbeit weitermachen. Cloud-Computing verbessert also auch die Sicherheit Ihrer Daten.

– Bessere Zusammenarbeit

Wir haben schon zu Anfang erwähnt, dass sowohl Sie als auch Ihre Kollegen Projekte und Dokumente via Internet direkt bearbeiten können und so alle Mitarbeiter immer über den aktuellsten Stand informiert sein können. Das ständige Versenden von Daten per E-Mail und die Suche nach der aktuellsten Version fallen weg. Dadurch werden die Nerven aller Beteiligten geschont und Sie sparen gleichzeitig eine ganze Menge Zeit.

– Geschwindigkeit



Ohne Cloud-Computing würden wenigstens ein paar Tage vergehen, bevor die benötigten Rechenkapazitäten für Ihr Unternehmen vor Ort verfügbar gemacht werden können. Mit Cloud-Computing aber kann auf neu aufkommende Anforderungen wesentlich schneller reagiert werden. Es kann sein, dass ein Kunde plötzlich Forderungen stellt, die mit der in Ihrem Unternehmen vorhandenen Hardware nicht realisiert werden kann. Bei etablierten Cloud-Diensten müssen Sie nur kurz nachfragen und die nötigen Kapazitäten stehen Ihnen schnell zur Verfügung. So muss weniger Kunden abgesagt werden, wodurch sich Ihr Umsatz erhöht.

– Niedrige Kosten



Beim Kauf neuer Computer, treffen Sie nie zu 100 % die richtige Wahl. Um Engpässen vorzubeugen, werden Sie für gewöhnlich mehr kaufen, als Sie benötigen. Cloud-Computing aber macht es Ihnen möglich mit den erforderlichen Ressourcen genau zu haushalten. Sie können genau so viel mieten, wie Sie gerade benötigen und müssen damit auch nur so viel wie nötig ausgeben. Ihr Budget wird langfristig geschont und Sie vermeiden das Anhäufen von „Computer-Leichen“ in Ihren Räumen.

Wie steht es um die Sicherheit?

Natürlich gibt es auch kleine Schattenseiten. Cloud-Dienste verbessern zunächst einmal die Sicherheit Ihrer Daten. Der Diebstahl von Daten aus Ihrem Unternehmen ist nicht möglich. Das ständige Updaten der Sicherheitssoftware entfällt. Datenverlust wird durch die umfangreichen Backup-Lösungen der Anbieter vollständig verhindert. In Zeiten von IT-Spionage wird den Dienstleistern allerdings viel abverlangt, weshalb auch Sie hohe Anforderungen an diese stellen sollten.

Denn Sie lagern schliesslich Daten, die womöglich für Ihr Unternehmen ziemlich wichtig sind, auf Servern anderer Unternehmen aus, die Sie unter Umständen nicht genauer kennen. Auf der Suche nach dem richtigen Unternehmen, sollten Sie daher am besten eines aus dem Inland oder dem nahen Ausland, wie Österreich oder Deutschland, wählen, da die Datenschutzgesetze in diesen Ländern besonders streng ausfallen. Eine Garantie auf 100%ige Sicherheit bekommen Sie allerdings nie. Doch auch wenn all Ihre Daten ohne Internetzugang im Unternehmenskeller lagern, bekommen Sie diese Sicherheit nicht. Wenn es auch noch nicht alle sind, sollten die genannten Vorteile Sie also vom (zumindest schrittweisen) Umstieg auf Cloud-Computing überzeugen.



 

Oberstes Bild: © rangizzz – Shutterstock.com

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