Drehmaschinen – konventionell und CNC-gesteuert

09.09.2014 |  Von  |  Maschinen
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Drehmaschinen – konventionell und CNC-gesteuert
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Gerade im Schweizer Mittelstand gibt es zahlreiche Unternehmen, die im Bereich der CNC-Dreh- und Frästechnik arbeiten. In diesem Industriezweig geht es um die maschinelle Bearbeitung und Erzeugung von Bauteilen für den Maschinen- und Vorrichtungsbau.

Zahlreiche Industrieberufe hängen von dieser Art der Herstellung ab und haben sich darauf spezialisiert, einen hohen Qualitätslevel zu erzielen. Drehmaschinen werden seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt, doch was sind eigentlich die Unterschiede zwischen konventionellen und CNC-gesteuerten Drehmaschinen? Wir klären Sie auf.

Konventionelle Drehmaschinen – wie funktionieren sie?

Eine Drehmaschine besteht grundsätzlich aus einer Antriebseinheit, einer Spindel und dem darauf sitzenden Futter, den Schlitten für die Führung des Werkzeugs und einem Reitstock, der als Gegenlast und Führungselement dienen kann. Das Werkstück, meistens rund, wird als Rohteil in das Futter eingespannt und bearbeitet. Hierzu führt der Facharbeiter die Bewegung des Werkzeugs mit den Stellrädern für Längs- und Planschlitten aus. Zusätzlich gibt es noch einen Oberschlitten, der für die Herstellung von Kegeln im Winkel verstellt werden kann.

Die Antriebseinheit kann in verschiedenen Getriebestufen betrieben werden. Dies beeinflusst die Drehzahl und den damit einhergehenden Vorschub, der die Arbeitsbewegung des Werkzeugs darstellt. Je kleiner der Durchmesser eines Werkstücks, desto grösser muss die Drehzahl sein, um eine entsprechende Schnittgeschwindigkeit zu erzielen. Sämtliche Hebel, Räder und Spannvorgänge werden hier manuell, also konventionell ausgeführt.

CNC-gesteuerte Drehmaschinen – welche Vorteile bieten sie?

Die CNC-gesteuerte Drehmaschine arbeitet vom Prinzip her genauso wie die konventionelle, nur dass viele Vorgänge und Arbeiten computergesteuert durchgeführt werden. Das Futter, welches für das Einspannen des Rohteils zuständig ist, lässt sich oftmals hydraulisch schliessen und erzeugt so einen sehr hohen Druck und gleichzeitig eine Zeitersparnis. Hierzu sind in der Maschine Kompressoren verbaut, die den nötigen Luftdruck für die Hydraulik und das Gebläse erzeugen.

Alle Bewegungen, die sonst mit der Hand ausgeführt werden, können bei der computergesteuerten CNC-Maschine programmiert und damit beliebig oft wiederholt werden. Dies eignet sich hervorragend für die Serienfertigung von Bauteilen. Späne werden automatisch abgeführt und können dann mit einer Kehrmaschine aufgesammelt und entsorgt werden. Die Arbeit mit einer CNC-Maschine erfordert grosses Fachwissen des Mitarbeiters.

 

Oberstes Bild: © Dmitry Kalinovsky – Shutterstock.com


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