Alpiq: Tragende Rolle bei SwissFEL-Projekt

07.12.2016 |  Von  |  News
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Alpiq: Tragende Rolle bei SwissFEL-Projekt
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Energieversorger Alpiq ist auch Spezialist, wenn es um hochwertige Projekte und komplexe Gebäudetechnik geht. Das konnte das Unternehmen erst jüngst wieder unter Beweis stellen. Am 5. Dezember 2016 wurde beim Paul Scherrer Institut (PSI) die neueste Grossforschungsanlage der Schweiz, der Freie-Elektronen-Röntgenlaser SwissFEL, feierlich eingeweiht.

Im Rahmen des für den Bau verantwortlichen Baukonsortiums war Alpiq für die anspruchsvolle Gebäudetechnik zuständig. Das Unternehmen stellte dem Projekt ausserdem sein gebündeltes Know-how für professionelles Projektmanagement zur Verfügung.

Neueste Grossforschungsanlage der Schweiz

Die Anlage bei Villigen (AG) ist das neue Highlight der Schweizer Forschungsanlagen und der erste energieoptimierte Freie-Elektronen-Röntgenlaser. Alpiq war zusammen mit den Partnern für Planung, Bau und Infrastruktur des komplexen Gebäudes federführend verantwortlich. Die Anforderungen an den 740 Meter langen Baukörper und an die Gebäudetechnik waren äusserst hoch.

Damit der Hightech-Laser einwandfrei arbeiten kann, mussten ein konsequenter Vibrationsschutz, minimale Bautoleranzen sowie ein stabiles Raumklima gewährleistet werden. Der 630 Meter lange Strahlkanal wurde mit minimalsten Toleranzen absolut eben, gerade und fugenfrei gebaut. Die Erzeugung der Röntgenlichtblitze erfordert sehr stabile klimatische Bedingungen mit Temperaturschwankungen von höchstens ±0.1 Grad im Strahlkanal.

Projektmanagement und Gebäudetechnik

Alpiq übernahm bei dieser wegweisenden Forschungsanlage in der Arbeitsgemeinschaft mit Specogna Bau AG und Eberhard Bau AG die Federführung für Tiefbau, Rohbau, Ausbau und Infrastruktur. Zudem oblagen Alpiq die Gesamtprojektleitung sowie die Qualitätssicherung und das Projektcontrolling.

Im Weiteren hat Alpiq die gesamte Gebäudetechnik mit Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Sanitär, Elektro sowie Gebäudeautomation realisiert. Alpiq setzte beim SwissFEL ihre grosse Erfahrung im Management komplexer Projekte ein und griff auf ihren ganzheitlichen Ansatz für Gewerke übergreifende Dienstleistungen zurück.

Gebäude und Forschungsanlage wurden am 5. Dezember 2016 nach knapp vierjähriger Bau- und Inbetriebnahmephase eröffnet. Das Auftragsvolumen für das Baukonsortium betrug rund 90 Mio. CHF. Alpiq beschäftigte für die Montage der gebäudetechnischen Infrastruktur zwischen März 2014 bis Dezember 2015 bis zu 130 Mitarbeiter.

Röntgenlicht in Laserqualität

Der Freie-Elektronen-Röntgenlaser SwissFEL ist die neueste Grossforschungsanlage am Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen. Diese knapp 740 Meter lange Anlage wird extrem kurze Impulse von Röntgenlicht in Laserqualität erzeugen. Damit wird es unter anderem möglich sein, sehr schnelle chemische und physikalische Vorgänge zu verfolgen. Die ersten Pilotexperimente sind für 2017 geplant. Der SwissFEL ist eine von nur fünf vergleichbaren Anlagen weltweit.

 

Quelle: Alpiq
Artikelbild: Alpiq Mitarbeiter im Strahlkanal (© Alpiq)



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