So schützen sich Unternehmen wirkungsvoll gegen Stromausfälle

Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
So schützen sich Unternehmen wirkungsvoll gegen Stromausfälle
Jetzt bewerten!

Ein vermeintlich harmloser Kurzschluss legte vor ein paar Wochen das Stromnetz des Hamburger Flughafens und mit ihm den gesamten Flugbetrieb lahm. Ein Super-GAU nicht nur für die Reisenden.

Schätzungen zufolge beläuft sich der Schaden auf eine halbe Million Euro. Nicht mit Zahlen zu messen ist hingegen der Imageschaden. Die Menschen erwarten natürlich, dass eine so wichtige Infrastruktureinheit wie ein Flughafen trotz eines Stromausfalls weiterarbeiten kann. Der Fall des Hamburger Flughafens zeigt, wie wichtig ein funktionierendes Notstromsystem im Hintergrund für Unternehmen ist.

Ursachen und Folgen eines plötzlichen Stromausfalls

Das aktuelle Beispiel des Hamburger Flughafens verdeutlicht die drastischen Folgen, die ein Stromausfall nach sich ziehen kann. Die Leidtragenden waren hier die Flugreisenden und das Unternehmen selbst, das einen hohen finanziellen Schaden erlitten hat. Eine reibungslose Stromversorgung kann jedoch in manchen Bereichen wie die Krankenversorgung lebensnotwendig sein.

Die Ursachen für einen Stromausfall sind vielfältig, da das Stromnetz an verschiedenen Stellen betroffen sein kann. Auf Seiten des Stromversorgers kann ein Ausfall in einem Kraftwerk oder eine Beschädigung einer Stromleitung zur Unterbrechung der Stromversorgung führen. Defekte Geräte oder ein Kurzschluss zählen zur Hauptursache bei den Endverbrauchern. Unabhängig vom tatsächlichen Ausfallort kann ein Stromausfall ohne eine adäquat arbeitende Notstromversorgung massive Schäden verursachen.

Nahezu alles funktioniert heute im öffentlichen Leben, in Unternehmen und Privathaushalten mit Strom. Angefangen von Computern, Servern und Telefonanlagen bis hin zu medizinischen Geräten in Krankenhäusern und anderen kritischen Einrichtungen. Greift bei Computersystemen nicht augenblicklich die Notstromversorgung bei einem Stromausfall, kommt es zu massiven Datenverlusten. Durch ein erzwungenes Herunterfahren der Geräte stehen diese zudem für eine gewisse Zeitspanne nicht zur Verfügung. Bei Grossindustrie-Anlagen und Transportsysteme wie Flughäfen und dem Schienenverkehr verursacht ein plötzlicher Stromausfall im schlimmsten Fall den Zusammenbruch des ganzen Systems mit weitreichenden Folgen. Förderbänder und Maschinen stehen still. Unter Umständen kann die Versorgung mit Wasser und Gas ebenfalls betroffen sein. Durch den Stromausfall entsteht eine Art Domino-Effekt, der ein Unternehmen gleich auf mehreren Versorgungsebenen treffen kann.


Mit Notstrom Stromausfällen vorbeugen (Bild: ballchadowdesign - shutterstock.com)

Mit Notstrom Stromausfällen vorbeugen (Bild: ballchadowdesign – shutterstock.com)


Welche Vorbeugungsmassnahmen schützen vor Schäden durch Stromausfall

Entstehende Schäden durch einen Stromausfall können nur mit Hilfe einer lückenlosen Notstromversorgung abgewendet werden. Daher empfiehlt sich die Implementierung eines in sich geschlossenen Absicherungssystems innerhalb einer Organisation durch Notstrom-Spezialisten. Ein Notstromsystem besteht aus mehreren Komponenten, die untereinander kombiniert werden können.

Dazu zählen zum Beispiel Notstromaggregate, die für einen gewissen Zeitraum die Stromversorgung aufrechterhalten. Grössere Notstromanlagen betreiben mehrere Aggregate, um eine Versorgung der betroffenen System zu garantieren. Notstromaggregate arbeiten in der Regel über einen Verbrennungsmotor, der mit einem flüssigen Kraftstoff betrieben wird. Batterien können auch für eine Zeitdauer die Stromzufuhr übernehmen.

Ihre Einsatzdauer hängt massgeblich vom Ladezustand ab. Beide Systeme müssen penibel überwacht werden, damit die Notstromversorgung nicht zusammenbricht. USV-Anlagen kommen vor allem in kritischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Rechenzentren oder Leitstellen zum Einsatz. USV steht für unterbrechungsfreie Stromversorgung und wird deshalb vor allem in sensiblen Bereichen eingesetzt, deren Geräte nur eine Nichtversorgung von wenigen Millisekunden tolerieren. Die Umschaltzeiten von der normalen Stromversorgung auf eine Ersatzstromversorgung durch Aggregate beispielsweise dauert in er Regel einige Sekunden länger.

Die richtigen und individuell massgeschneiderten Vorbeugungsmassnahmen schützen Unternehmen und Einrichtungen vor katastrophalen Schäden, die durch einen Stromausfall entstehen können.

Notstromversorgung als unverzichtbarer Teil des betrieblichen Sicherheitskonzeptes

Um einen reibungslosen Ablauf im Ernstfall zu gewährleisten muss die Versorgung durch Notstrom innerhalb eines solchen Konzepts so detailliert wie möglich dargestellt werden. Kommen Notstromaggregate bei einem Stromausfall zum Einsatz ist es wichtig zu wissen, wo diese genau stehen und wie sie betrieben werden.

Eine regelmässige Wartung mit Funktionsüberprüfung ist unerlässlich, um die Einsatzbereitschaft im Ernstfall sicherzustellen. Das gleiche gilt für Batterien. Spezielle Batterien-Überwachungssysteme garantieren eine nahtlose Stromversorgung. Das bestehende Sicherheitskonzept hinsichtlich der Notstromversorgung sollte in gewissen Abständen überprüft werden, um zu kontrollieren, ob es noch zeitgemäss ist und zur jetzigen Unternehmensinfrastruktur passt. Nur so kann ein Unternehmen vor hohen Schäden durch Stromausfälle geschützt werden.

 

Titelbild: Geolilli – shutterstock.com

Über Agentur belmedia GmbH

Die Agentur belmedia GmbH beliefert die Leserschaft täglich mit interessanten News, spannenden Themen und tollen Tipps aus den unterschiedlichsten Bereichen. Nahezu jedes Themengebiet deckt die Agentur belmedia mit ihren Online-Portalen ab. Wofür wir das machen? Damit Sie stets gut informiert sind – ob im beruflichen oder privaten Alltag!


Ihr Kommentar zu:

So schützen sich Unternehmen wirkungsvoll gegen Stromausfälle

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.