Flipchart und Co. – alles für die perfekte Präsentation

25.07.2014 |  Von  |  Büroeinrichtungen
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Flipchart und Co. – alles für die perfekte Präsentation
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Ob in der Mitarbeiterbesprechung, in der Kundenberatung oder zur Fort- und Weiterbildung – immer ist eine gelungene Präsentation der wirkungsvolle Weg zu mehr Verständnis von Zusammenhängen, und unterstützt die rein verbale Darstellung auf beeindruckende Weise. Natürlich nur dann, wenn die Präsentation auch professionell durchgeführt und vorbereitet wird.

Keine Präsentation funktioniert ohne die passende Ausstattung mit der richtigen Präsentationstechnik und den erforderlichen Materialien. In diesem Beitrag wird angerissen, was für eine gelungene Präsentation benötigt wird. Dabei werden unterschiedliche Präsentationstechniken betrachtet und die entsprechenden Voraussetzungen dargestellt.



Grafiken und Stichpunkte frei Hand in die Präsentation integriert

Nichts ist langweiliger, als eine rhetorisch schlecht gemachte Ansammlung von Reden. Zahlenkolonnen werden dem Zuhörer um die Ohren geworfen, Entwicklungen vage beschrieben, Ziele und Wege dorthin mehr oder weniger verständlich dargestellt. Vieles vom Gesagten geht verloren, wenn es nicht passend visualisiert wird. Besonders im Kontakt mit Kunden können solche Reden einschläfernd, wenn nicht gar abschreckend wirken. Der Mensch will mit möglichst allen Sinnen aufnehmen, und Hören allein ist den meisten zu wenig. Vor allem dann, wenn der Vortrag langatmig, eintönig und wenig spannend ist.

Hier können schnelle Visualisierungen eine gute Lösung sein. Ausreichend sind dafür meist schon ein Flipchart, der passende Block und die richtigen Stifte. Dann können vorbereitete Stichpunkte und Grafiken den Vortag auflockern und untermauern. Zugleich haben die Zuhörer die Möglichkeit, sich an den Zeichnungen und Stichpunkten gewissermassen festzuhalten. Auch mitten im Vortrag können schnelle Notizen auf dem Flipchart, klare Grafiken und fortlaufende Ideensammlungen die freie Rede unterstützen. Wenn kein Flipchart zur Verfügung steht, kann beispielsweise auch eine ganz normale Wandtafel zum Einsatz kommen, sofern vorhanden.

Schaubilder professionell präsentiert



Abwechslungsreicher und deutlicher werden Inhalte beispielsweise mit einer nicht zu ausufernden PowerPoint-Präsentation dargestellt. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn die Präsentationsfolien sich mit den Inhalten des Vortrages decken und entsprechend professionell gestaltet sind. Der technische Aufwand wird hier je nach Grösse des Publikums und den räumlichen Bedingungen etwas grösser sein. Benötigt wird zumindest ein Rechner mit ausreichend grossem Bildschirm zur Darstellung der Präsentation.

Was im kleinen Kreis noch mit dem Notebook funktionieren kann, bedarf bei einem grösseren Auditorium anderer Darstellungsformen. Moderne Flachbildschirme können direkt mit dem Rechner verbunden werden und PowerPoint-Präsentationen oftmals sogar direkt vom Datenstick darstellen. Für die grosse Veranstaltung lohnt sich dann schon der Einsatz eines ausreichend leistungsstarken Beamers. Dabei muss entsprechend der räumlichen Bedingungen eventuell auch an eine Verdunklung und eine entsprechende Präsentationsfläche gedacht werden. Zumindest in gut ausgestatteten Besprechungs- und Konferenzräumen sollte das aber kein Problem sein.

Eine etwas ältere Methode der technischen Visualisierung ist die Arbeit mit dem Overheadprojektor. (Bild: chungking / Shutterstock.com)

Eine etwas ältere Methode der technischen Visualisierung ist die Arbeit mit dem Overheadprojektor. (Bild: chungking / Shutterstock.com)




Arbeiten mit dem Overheadprojektor

Eine etwas ältere Methode der technischen Visualisierung ist die Arbeit mit dem Overheadprojektor. Hier können handgefertigte oder mit Hilfe eines Computers und Druckers vorbereitete Overheadfolien aufgelegt und so bei passender Projektionsfläche dargestellt werden.

Der Vorteil der Overheadpräsentation besteht darin, dass hier Elemente der freihändigen Flipcharttechnik mit den Vorteilen der Folienpräsentation verbunden werden können. So ist es durchaus möglich, Folien erst im laufenden Vortrag zu beschriften oder bereits vorbereitete Schaubilder zusätzlich mit aktuellen Informationen zu ergänzen. Voraussetzung dazu sind die passenden Folienstifte, natürlich der lichtstarke Projektor und eine geeignete Präsentationsfläche.

Schaubilder und Grafiken als Handout

Mit zu einer gelungenen Präsentation können auch Handouts gehören. Hier sind es vor allem die handlichen Schaubilder und übersichtlichen Grafiken, die einen Vortrag gelungen unterstützten können. Allerdings sollten diese Unterlagen so organisiert sein, dass sie in der Abfolge dem Verlauf des Vortrages folgen. So braucht niemand wild im Handout zu blättern, während sich der Vortragende durch das Thema arbeitet.



Handouts zur Vortragsunterstützung werden entweder vor dem Vortrag ausgegeben oder Stück für Stück in die Gestaltung der Präsentation integriert. Am Ende des Vortrages kann das Handout mit einem zusammenfassenden Beitrag ergänzt werden. Praktischerweise sind die Handouts für die Mitnahme durch die Zuhörer vorgesehen und unterstützen damit die nachträgliche Entscheidungsfindung oder vertiefen das soeben Gehörte.

Vielfalt gewinnt

Die Verbreitung von Informationen gelingt dann besonders gut, wenn mehrere Vortrags- und Präsentationstechniken miteinander verbunden werden können. Die freie Rede oder der Vortrag vom Papier werden ergänzt durch eine fortlaufende PowerPoint-Präsentation, Notizen und Grafiken auf dem Flipchart oder an der Tafel reagieren auf aktuelle Entwicklungen innerhalb des Vortrages, und ein Handout gibt den Teilnehmern wichtige Zusatzinformationen direkt in die Hand. So werden Informationen besonders deutlich, und im Idealfall gelingt es dem Vortragenden, diese Elemente einer Präsentation so zu verbinden, dass daraus ein stimmiger und gelungener Vortrag wird.

Neben den hier vorgestellten Möglichkeiten eignen sich auch Kurzfilme oder im Anschluss an die Veranstaltung ausgegebene zusätzliche Materialien beispielsweise auf CD oder DVD für die spätere individuelle Arbeit am Thema. Wichtig ist, dass sowohl der Inhalt und die Form des Vortrages als auch die eingesetzten Präsentationshilfen nicht nur zum Thema, sondern vor allem auch zur Zielgruppe passen.

Hier die richtige Auswahl zu treffen ist eine Aufgabe, die der Vortragende gemeinsam mit dem Veranstalter bereits im Vorfeld klären sollte. Damit der Vortrag auch genau so ankommt, wie Sie sich das vorgestellt haben.



 

Oberstes Bild: © racorn – Shutterstock.com

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.


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