31 Juli 2014

Spanplatten und preiswertes Holz mit Furnieren veredeln – Teil 2: Vom Blatt zum Produkt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Spanplatten, Leimbinder und preiswerte Weichhölzer lassen sich mit Furnieren zu hervorragenden Produkten veredeln. Die auf diese Weise hergestellten Platten verbinden die Vorteile ihrer Ausgangstoffe. Die preiswerten Werkstoffe für den Kern der furnierten Platten sind leicht und gut zu bearbeiten. Sie müssen schliesslich umfassend gefräst, gesägt und gebohrt werden, bevor sie als Bauteil für ein Möbelstück eingesetzt werden können. Die Furniere haben neben der Aufwertung der Optik einer preiswerten Platte die Aufgabe, sie für einen jahrelangen Einsatz tauglich zu machen. Furnierhölzer sind wesentlich härter als ihre Kernmaterialien und sind zudem wasserdicht. Sie lassen sich hervorragend schleifen, polieren und versiegeln. Die Kombination aus preiswerter Kernplatte und hochwertigem Furnier ist deshalb eine ideale Ergänzung beider Augangsmaterialien. Im ersten Teil wurde der Weg des Furniers vom Stamm zum Blatt erklärt. In diesem zweiten Teil wird der Prozess der weiteren Verarbeitung von Furnieren beschrieben. Nachdem die Blätter zugeschnitten, getrocknet und geglättet wurden, können sie ihrem eigentlichen Zweck zugeführt werden. Die Kernplatte und das Furnierblatt werden vollflächig mit einem Klebstoff benetzt und anschliessend dauerhaft miteinander verbunden. Die Maschinen, welche dazu zum Einsatz kommen, nennt man Etagenpressen. Diese bestehen aus mehreren übereinander angeordneten Heizplatten. Sie können durch diese Etagenbauweise zahlreiche Furnierplatten auf einmal verarbeiten. Dies macht die Etagenpressen sehr effizient. Auf jede Heizplatte wird eine Furniertafel abgelegt. Anschliessend fahren die Heizplatten unter hohem Druck zusammen und werden mit Wärme belegt. Wärme und Druck erzeugen durch den verwendeten Kleber eine dauerhafte Verbindung zwischen Furnier und Platte.

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Spanplatten und preiswertes Holz mit Furnieren veredeln – Teil 1: Vom Stamm zum Blatt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Um Platten aus Pressspan, Leimbindern oder preiswerten Vollhölzern zu optisch ansprechenden Platten aufzuwerten, werden Furniere eingesetzt. Dies sind dünne Blätter aus hochwertigem Holz. Furniere sind in der gesamten Möbelindustrie und im Innenausbau extrem wichtig. Die für die Serienfertigung von Furnierprodukten benötigten Maschinen spielen in der Holzindustrie eine grosse Rolle. Teilweise können die Furnierarbeiten mit Maschinen aus dem allgemeinen Maschinenpark durchgeführt werden. Für die meisten Arbeitsschritte sind bei der Furniertechnik jedoch Spezialmaschinen notwendig. Der Rohstoff, aus dem Furniere gemacht werden, ist Holz aus Vollstämmen. Es kommen dazu nur Edelhölzer in Frage. Europäische Edelhölzer sind beispielsweise Eiche, Kirsche oder Buche. In der Furnierindustrie wird jedoch sehr viel mit tropischen Edelhölzern gearbeitet. Die hier eingesetzten Hölzer sind Mahagoni oder Teak. Diese Edelhölzer haben neben einer ansprechenden Optik auch gute technische Eigenschaften. Diese Hölzer sind sehr hart und undurchlässig gegen Wasser. Das macht sie für eine stossfeste Versiegelung einer weichen Vollholz-, Leimbinder-, oder Pressspanplatte ideal. Sie geben diesen preiswerten Materialien eine wertige Optik und machen sie gleichzeitig gebrauchstauglich für den täglichen Einsatz.

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