Gestresste Augen am Arbeitsplatz ade – 11 einfache Tipps

12.12.2019 |  Von  |  Allgemein, Sozialraum
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Gestresste Augen am Arbeitsplatz ade – 11 einfache Tipps
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Stress ist heute zu einem richtigen Modewort geworden: Jeder hat ihn, keiner will ihn und trotzdem hat man den Eindruck, dass man ihn auch irgendwie braucht. Ein Phänomen, das nicht einfach zu erklären ist. Aber eines ist ganz sicher: Unsere Augen brauchen den Stress auf keinen Fall! Doch durch Bürotätigkeiten, bei denen meist den ganzen Tag in einen Bildschirm gestarrt wird, stressen wir unsere Augen sogar sehr.

Augen mögen es nämlich überhaupt nicht, die ganze Zeit auf helle Hintergründe zu schauen und auch nicht immer in die gleiche Entfernung! Sie verbrauchen dabei nämlich sehr viel Rhodopsin, ein Sehpigment, das in der Netzhaut produziert wird. Die Augen können es bei Bildschirmarbeit nicht schnell genug nachproduzieren – darum fühlen sie sich dann müde, trocken und gereizt an und oft hat man sogar das Gefühl, dass die Sehkraft nachlässt. Mit den folgenden Tipps können Sie jedoch gegensteuern und Ihre Augengesundheit erhalten.

1. Blicken Sie immer wieder in die Ferne!

Zumindest alle 30 Minuten sollten Sie sich daran erinnern (lassen), den Blick vom Bildschirm abzuwenden und ein wenig aus dem Fenster zu schauen. Dabei tun sie zusätzlich zum positiven Effekt auf Ihre Augengesundheit noch etwas für Ihre Psyche, denn auch für diese ist ein Blick aus dem Fenster entspannend und eine willkommene Abwechslung. Abgesehen davon wird auch Ihre Konzentration sich verbessern, wenn Sie regelmässige Pausen einlegen.

2. Essen Sie vitaminreich

Vor allem Vitamin A ist sehr gut für die Augen. Gestresste Augen lieben Karotten, Paprika und Broccoli, aber auch Mangos und Nektarinen. Falls Sie nicht gerne Obst und Gemüse essen, kann Vitamin A natürlich in künstlicher Form zugeführt werden.

3. Massieren Sie Ihre Augenhöhlen

Schliessen Sie die Augen und klopfen Sie mit den Fingerkuppen leicht die Augenhöhle ab. Vergessen Sie nicht auf den knöchernen Rand! Diese kleine Massage ist wohltuend und hilft neben Ihren Augen auch Ihrer Psyche.



4. Blinzeln Sie!

Wenn es Ihnen schwer fällt, an das Blinzeln zu denken, machen Sie zumindest jede Stunde eine Blinzelpause, in der Sie den Kopf in den Nacken legen und oft hintereinander blinzeln. Blinzeln befeuchtet das Auge und überzieht es mit einem leicht fettigen Film, was vor allem für gestresste Augen sehr wichtig ist!

5. Achten Sie auf ein gutes Raumklima.

Die Temperatur sollte zwischen 20 und 24 Grad liegen, die Luftfeuchtigkeit etwa bei 40 bis 70 Prozent. Haben Sie darauf keinen Einfluss, empfiehlt es sich, öfter am Tag eine Pause einzulegen, in der Sie den Raum verlassen und ins Freie gehen. Dabei blicken Sie ja dann auch wieder in die Ferne, was den Augen auch wieder gut tut.

6. Sind Sie bereits im Freien, lohnt sich auch ein Blick zur Sonne – allerdings mit geschlossenen Augen!

Durch die Helligkeit wird die Pupille veranlasst, sich zusammenzuziehen. Am besten kreisen Sie dabei mit dem Kopf, damit das Sonnenlicht alle Bereiche Ihres Gesichts trifft – denn Sonnenlicht ist nicht nur für die Augen wichtig, sondern auch essentiell für die Produktion von Vitamin D.

7. Schliessen Sie die Augen und führen Sie mit Ihrem Kopf eine liegende Acht aus

Diese Übung entspannt nicht nur die kurzen Nackenmuskeln, sondern auch Ihre Augen, die unbewusst versuchen, die Kopfbewegung auszugleichen.

8. Palmieren ist ebenfalls eine tolle Übung zur Entspannung gestresster Augen

Reiben Sie Ihre Handflächen aneinander bis sie warm sind und legen Sie sie dann auf Ihre geschlossenen Augen. Nach etwa 15 Sekunden entfernen Sie die Handflächen und öffnen die Augen – diese Übung macht müde Augen schnell wieder fit!

9. Gähnen Sie!

Vielleicht warten Sie, bis Ihr Chef das Zimmer verlässt oder das Meeting zu Ende ist – aber gähnen Sie herzhaft! Beim Gähnen entspannt sich nicht nur Ihr Kiefer, sondern es wird auch Tränenflüssigkeit produziert, die Ihre gestressten Augen befeuchtet!


Gähnende Frau

Das Gähnen tut dem Auge gut, denn dadurch wird Tränenflüssigkeit produziert. (Bild: Stokkete – shutterstock.com)


10. Schielen Sie!

Die Bewegung der Augen in alle möglichen Richtungen mag zu Beginn sogar etwas schmerzhaft sein, doch nach kurzer Zeit entspannt sich der Augenmuskel und bewegt sich locker überall hin.

11. Ähnlich wie das Schielen funktioniert der sogenannte „weiche Blick“

Schauen Sie geradeaus und halten Sie 2 Stifte etwa 30 Zentimeter vor Ihren Augen. Bewegen Sie diese nun langsam nach innen und aussen, der Blick bleibt immer geradeaus gerichtet. Durch die unscharfe Wahrnehmung der Stifte entspannt sich der Augenmuskel und Sie trainieren zudem das periphere Sehen und erweitern Ihr Blickfeld.

Fazit

Unser heutiges Leben ist nicht für unsere Augen gemacht. Wie Sie sehen, können Sie jedoch einiges tun, um Ihre Augen trotz Bildschirmarbeit zu schonen. Integrieren Sie die Tipps in Ihren Alltag (es müssen ja nicht alle auf einmal sein!) und Sie werden eine Verbesserung bemerken!

 

Titelbild: fizkes – shutterstock.com


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