Teeküche und Pausenraum perfekt eingerichtet

14.10.2014 |  Von  |  Allgemein
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Teeküche und Pausenraum perfekt eingerichtet
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Wenn von Betriebseinrichtung gesprochen wird, denken die meisten nur an Anlagen und Maschinen, Werkzeuge, Computer, Büroeinrichtung und vielleicht noch an die Ausstattung von Umkleideräumen oder Konferenzbereichen. Völlig aus dem Blickwinkel verloren werden oftmals die kleinen, aber wichtigen Annehmlichkeiten für effektive Pausen, damit diese auch wirklich erholsam werden.

Teeküchen und kleinere Pausenräume gehören heute in den meisten Unternehmen untrennbar zur Betriebseinrichtung. Sinnvoll sind solche Angebote für die Pausengestaltung aber nur dann, wenn sie zweckmässig und einladend eingerichtet und ausgestattet werden. Dazu gibt es hier einige Tipps.



Platz ist in der kleinsten Hütte

Teeküchen sind in aller Regel eher kleinere Räume, die nicht unbedingt als grosser Pausenraum in Erscheinung treten. Integriert werden sie meist in einzelne Arbeitsbereiche, so dass letztlich jede Abteilung im Betrieb über eine eigene Teeküche verfügen kann. Das ist auch deshalb wichtig, weil in den Teeküchen meist nur die kleineren Pausen zwischen Arbeitsabschnitten verbracht werden, die entsprechend kurz ausfallen. Also gilt es hier rein organisatorisch auch, lange Wege zu vermeiden.

Die Teeküche im Bereich kann ein separater Raum sein, unter Umständen aber auch einfach in einer Ecke beispielsweise eines Grossraumbüros untergebracht werden. Eine intelligente Raumaufteilung beispielsweise mit fest installierten oder mobilen Trennwänden ist hier sinnvoll.

In der Einrichtung zeichnet sich die Teeküche durch die Möblierung mit einer kleinen Küchenzeile und eventuell noch einem Tisch mit ein paar Stühlen aus. Mehr ist in aller Regel weder sinnvoll noch erforderlich.



Möblierung richtig auswählen

Wichtig in der Möblierung der Teeküche ist, dass hier möglichst hochwertige und strapazierfähige Küchenmöbel eingesetzt werden. Stossfeste und pflegeleichte Oberflächen sind hier genauso Pflicht wie leichtgängige und robuste Beschläge, die natürlich auch hochwertig wirken sollen. Darüber hinaus sollte genügend Platz sein für ausreichend Geschirr und die vielen Kleinigkeiten, die die Benutzung der Teeküche erst möglich machen.



Für Tische und Stühle gilt: schick, aber stabil. Wackelige Tische, empfindliche Sitzbezüge oder wenig strapazierfähige Oberflächen sind hier ein No-go. Dementsprechend sorgfältig sollten die Küchenmöbel auch ausgesucht werden.

Die technische Ausstattung



Ohne die passende Ausrüstung mit modernen Haushaltsgeräten kann eine Teeküche natürlich ihren Zweck auch nicht erfüllen. Zur Grundausstattung gehören hier in jedem Fall Kaffeemaschine, Teebereiter und Wasserkocher. Selbstverständlich müssen auch Möglichkeiten zum Geschirrspülen vorhanden sein. Als praktisch erweist sich hier ein ausreichend grosser Geschirrspüler. Der sorgt auch für den effizienten Einsatz von Wasser und Energie und lässt ausserdem gebrauchtes Geschirr schnell verschwinden.

Optional kann die Teeküche auch mit Kühlschrank, Mikrowelle und Kochfeld ausgestattet sein. Ein Backofen wird in aller Regel nicht erforderlich sein. Wenn Kochgeräte angeschafft werden, ist auf die Energieeffizienz genauso zu achten wie auf eine einfache Reinigung und pflegeleichte Gestaltungen. Immerhin werden diese Geräte dann von vielen genutzt und sollten entsprechend sauber gehalten werden können.

Moderne Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern in den einzelnen Bereichen moderne Teeküchen zur Verfügung. (Bild: Imging / Shutterstock.com)

Moderne Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern in den einzelnen Bereichen moderne Teeküchen zur Verfügung. (Bild: Imging / Shutterstock.com)

Oftmals vergessen: die vielen Kleinigkeiten

Die kleine Küchenzeile steht, Tisch und Stühle laden zur kurzen Pause ein, die technische Ausstattung erlaubt das Zubereiten von Tee und Kaffee und vielleicht auch kleinen Snacks, im Kühlschrank können leicht verderbliche Produkte gut aufbewahrt werden. Und trotzdem ist die Teeküche noch nicht komplett. Vergessen wurden die Kleinigkeiten wie Geschirr, Bestecke, Spülmittel, Geschirrtücher, Handtuchhaken, Abfalleimer und Küchenrollen. Zeit also, diese Kleinigkeiten auch noch nachzurüsten. Erst dann kann die Teeküche sinnvoll und komfortabel genutzt werden.

Die Teeküche in der Nutzung

Ist die Teeküche einmal eingerichtet, ausgestattet und ihrer Nutzung übergeben worden, zieht schnell der Alltag ein. Günstig ist es, wenn im Arbeitsbereich ein Verantwortlicher für die Teeküche benannt wird. Dieser Mitarbeiter ist dafür verantwortlich, dass die Teeküche immer in einem ordnungsgemässen Zustand ist, regelmässig aufgeräumt und gereinigt wird und dass die Verbrauchsmaterialien stets zur Verfügung stehen.

Das bedeutet nicht, dass der Teeküchenverantwortliche das alles selbst organisieren und regeln muss. Für einzelne Tätigkeiten wie etwa das Reinigen kann er einen Plan aufstellen, der jeden Nutzer gleichmässig einbezieht. Das betrifft auch die Organisation der Verbrauchsmaterialien.

Wichtig ist, dass der Verantwortliche für die Teeküche jederzeit deren funktionalen Zustand im Blick hat und eventuelle Schäden beheben lässt. Dann haben alle Nutzer lange Zeit hinweg Freude an der modernen und funktionalen Teeküche.

Wenn die Teeküche zum Pausenraum wird

Soll die Teeküche nicht ausschliesslich zum Zubereiten von Getränken und kleinen Snacks, sondern als kompletter Pausenraum dienen, muss in der Einrichtung entsprechend weitergedacht werden. Dann sind beispielsweise die Bestuhlung und die Ausstattung mit Tischen so aufzustocken, dass alle Mitarbeiter einen guten Platz finden.

Darüber hinaus muss die Teeküche als Pausenraum dann auch einen Tick gemütlicher eingerichtet werden. Angenehme farbliche Gestaltungen, Bilder an der Wand und vielleicht sogar dekorative Pflanzen komplettieren dann die Gestaltung und machen die Teeküche zu einem Pausenraum, in dem sich die Mitarbeiter in ihren Pausenzeiten gern aufhalten. Das trägt dann auch zu einem angenehmeren Arbeitsklima insgesamt bei.



 

Oberstes Bild: © StockLite – Shutterstock.com

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus…die Berater.

Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.

Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt – die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.



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